Rosen tips

Tipps und Pflege von Rosen

Pflanzung der Rosen

Wurzelnackte Rosen können gepflanzt werden von Spätherbst bis zum frühen Frühjahr. Rosen im Container können immer gepflanzt werden, nur nicht wenn der Boden gefroren ist. Rosen gedeihen in fast allen Gärten, sofern der Boden gut bearbeitet ist und die erforderlichen Nährstoffe enthält. Das Umgraben und Einarbeiten von organischem Material, z.B. Rinderdung, getrockneter Rinderdung, Kompost ist für alle Böden vorteilhaft. Auf leichten Sandböden zerfällt das organische Material schneller als auf schweren lehmigen Böden.
Beim Pflanzen der Rosen muss man darauf achten.

Rosen im Container vor dem Pflanzen gut wässern. Das Pflanzloch muss großer und tiefer sein als der Topf. Die Rose mit kompletten Wurzelballen vorsichtig aus dem Topf nehmen und ebenerdig ins Pflanzloch einsetzen. Danach das Pflanzloch mit einem Gemisch aus Torf und Erde auffüllen. Erde gut antreten und reichlich wässern. Frisch gepflanzte Containerrosen regelmäßig wässern.
Niemals Rosen pflanzen bei extremen Temperaturen.

Wurzelnackte Rosen vor dem pflanzen einige Stunden ins Wasser stellen.
Vergewissern Sie sich dass der Boden gut vorbereitet und feucht ist.
Schneiden sie alle Wurzeln ein wenig zurück. Heben sie ein ausreichend großes Pflanzloch aus damit die Wurzeln gut ausgebreitet gepflanzt werden können.
Die Veredlungsstelle sollte gerade unter der Erdoberfläche liegen.
Pflanzloch mit einem Gemisch aus Torf und Erde auffüllen, Erde gut antreten und reichlich wässern.

Düngung

Wenn Sie im Herbst Rosen pflanzen, können Sie am besten die Rosen 10 bis 15 cm hoch anhäufen mit Erde oder mit altem uberjährigem Rinderdung. Dadurch sind die Rosen auch gut geschützt bei einer strengen Frostperiode. Die Erde oder den Rinderdung im Frühjahr wieder Abtragen. Um Ihre Rosen im Herbst / Winter zu düngen, können Sie auch getrockneten Rinderdung nehmen. Schauen Sie auf die Packung für den richtige Gabe. Dieser Dünger funktioniert langsamer. Ab Anfang April können Sie mit Rosendünger düngen. Das ist ein aktiv wirkender Dünger. Nach der ersten Blüte im Juni können Sie das noch einmal wiederholen. Ab spätestens Mitte Juli sollte nicht mehr gedüngt werden, damit die Rosen gut ausreifen. Auch kann man einmal im Jahr im Herbst mit Kalk und im Frühjahr mit Magnesium düngen.

Allgemeine Schnittregeln

Die beste Zeit um Rosen zurück zu schneiden ist Ende Winter, Anfang Frühjahr, sobald der Wuchs anfängt, aber sich noch keine Blätter entwickelt haben. Rosen die im Frühjahr gepflanzt werden sollten kurz vor dem Pflanzen zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt von Rosen fördert neues Wachstum, Luft- und Lichtzirkulation, erhöht die Blütenpracht und verjüngt die Pflanze.

Nach dem Winter, sobald keine Frostgefahr mehr besteht, die Winterabdeckung entfernen und die Erde oder den Rinderdung abtragen. Wildwuchs, schwächere Triebe und totes Holz ganz entfernen, erfrorene Trieben bis in das gesunde Holz zurückschneiden. Die gesunden Triebe stehen lassen und auf ca. 5 cm zurückscneiden.
Edel-, Beet- und Zwergrosen schräg über dem zweiten nach außen zeigenden Auge zurückscneiden.
Stammrosen werden gleich geschnitten wie Edel-, und Beetrosen.
Trauerstammrosen sollten nicht zurückgeschnitten werden. Aber alle paar Jahr ist ein Verjüngungsschnitt erforderlich.
Botanische- und Buschrosen sollten im Prinzip nicht zurückgeschnitten werden.
Aber alle paar Jahr ist ein Verjüngungsschnitt erforderlich.
Von Kletterrosen sollten die Haupttriebe in den ersten zwei bis drei Jahren nicht zurückgeschnitten werden. Jährlich Seitentrieben von Trieben die geblüht haben auf 5 cm zurückschneiden. Nach einigen Jahren kann man zur Verjüngung jährlich jeweils einen alten Haupttrieb auf 15 cm zurückschneiden.
Ramblerrosen sollten sich frei entwickeln können und nicht zurückgeschnitten werden, nur wenn sie zu groß werden und zur Verjüngung.

Auch muss man in der Blütensaison regelmäßig die Rosen zurückschneiden. Um einen größeren Blütenreichtum zu erreichen raten wir Ihnen die Rosen nach jeder Blüte halb zurück zu schneiden. Einmalblühende Rosen und Rosen die man wegen ihrer Hagebutten pflanzt sollten nicht geschnitten werden.
Da fast alle Rosen veredelt sind (außer Wildrosen und Rosen auf eigener
Wurzel) wachsen aus dem “fremden” Unterstamm manchmal wilde Triebe.
Diese wilden Triebe, erkennbar an ihrer anderen Blattform und Farbe, wachsen aus der Wurzel unterhalb der Veredlungsstelle und sind vollständig zu entfernen. Auch bei Stammrosen sollte der Wildwuchs regelmäßig entfernt werden.

Blattkrankheiten

Blattkrankheiten z.B. echter und falscher Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau werden oft durch einen ungünstigen Standort, Nährstoffmangel, Überdüngung oder schlechte Wetterlage verursacht. Hier sollte man vorbeugend handeln und abgefallene oder befallene Blätter entfernen und ab dem ersten Austrieb im März/April vorbeugend spritzen. Nie in der Sonne und nur auf trockene Blätter spritzen. Am Besten kann man abends spritzen.